In einem privaten, 500 Hektar großen Naturschutzgebiet im Emirat Ras Al Khaimah – nur eine Autostunde nördlich von Dubai – versteckt sich mit dem The Ritz-Carlton Al Wadi Desert eines der besten Wüstenresorts des Orients.
Berühmt wurde das The Ritz-Carlton Al Wadi Desert vor allem durch seine luxuriösen Zelt-Villen mit großen privaten Pools. Die haben nun aber Konkurrenz erhalten: Nach einer Neugestaltung bietet das mehrfach preisgekrönte Hideaway seit kurzem acht neue, noch etwas luxuriösere Signature-Villen, mit denen das Resort endgültig zu einer der führenden Luxusdestinationen aufsteigen will. Neu sind auch zwei Restaurants der absoluten Spitzenklasse.
Neue Villen mit Infinity-Pools und viel Privatsphäre
Die acht neuen Signature-Villen sind jeweils 492 Quadratmeter groß und erweitern das Angebot des The Ritz-Carlton Al Wadi Desert auf nunmehr 108 Villen, die alle über eigene Pools verfügen. Der Unterschied zu den Zelt-Villen besteht vor allem darin, dass die Signature-Villen in einem abgelegenen Teil des Wadi Khadeja liegen, in dem einheimische Wildtiere frei umherstreifen. Das ermöglicht absolute Privatsphäre – ideal für Gäste, die Ruhe und Exklusivität suchen.
Die vier „Sunrise Signature Pool Villas” und die vier „Sunset Signature Pool Villas” umfassen jeweils zwei Schlafzimmer, ein Wohnzimmer mit einem Esstisch für bis zu zehn Personen, ein Zimmer für ein Kindermädchen, ein Fitnessstudio, geräumige Terrassen mit einem Wohn- und Essbereich im Freien sowie einen 50 Quadratmeter großen Infinity-Pool mit Blick auf die Wüste. Zusätzlich zum persönlichen Butler kann auf Wunsch auch ein privater Koch für das Frühstück in der Villa arrangiert werden.
Farmhouse by Syrco: Sterne-Küche in der Wüste
Das gastronomische Angebot des Resorts ist um das neue Restaurant „Farmhouse by Syrco” gewachsen. Hier präsentiert der mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Küchenchef Syrco Bakker seine „Farm-to-Table“-Philosophie erstmals in Ras Al Khaimah. Die Speisekarte beinhaltet lokale Spezialitäten mit einem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, Rückverfolgbarkeit und einheimischen Zutaten, die in einem rustikalen, aber dennoch raffinierten Ambiente serviert werden.
Ebenfalls neu – jedoch nur für eine begrenzte Zeit vor Ort – ist ein exklusives Pop-up des bekannten Restaurant-Konzepts „Zuma” mit seinem zeitgemäßen japanischen Izakaya-Erlebnis. Vor der faszinierenden Wüstenkulisse können die Gäste ikonische Zuma-Gerichte wie den mit Miso marinierten schwarzen Kabeljau und weitere japanische Spezialitäten genießen, die in der Hauptküche, an der Sushi-Bar und am Robata-Grill zubereitet werden.
Villa mit privatem Pool ab rund 800 Euro pro Nacht
Im Restaurant „Kaheela” gibt es auch weiterhin internationale und regionale Speisen aus dem Nahen Osten und Indien. Arabische Grillabende unter freiem Himmel und das „Destination Dining” an ausgewählten Orten in der Wüste runden das Angebot ab.
Die Preise für eine Villa beginnen bei etwa 800 Euro für zwei Personen inklusive Frühstück, Steuern und Gebühren. Die günstigsten Preise sind im Mai (610 Euro) und im September (510 Euro) zu finden. Die neuen Signature-Villen kosten rund 4.700 Euro pro Nacht.
Autor: Wolfgang Tropf
Wolfgang ist seit 26 Jahren als Reisejournalist tätig. In dieser Zeit hat er insgesamt 2.700 Tage auf Reisen im Ausland verbracht und dabei 118 der 193 in der UNO vertretenen Länder besucht – die meisten davon mehrfach. Worüber er hier auf travel4news schreibt, kennt er daher fast immer aus eigenen Erfahrungen.