Der Mount Alyeska hat die Skisaison 2024/25 eröffnet. Bereits im Oktober gab es die ersten Schneefälle mit rund 50 Zentimetern Neuschnee – und seither kommt fast regelmäßig weißer Nachschub für das perfekte Skivergnügen in Alaska.
Alaskas größtes Skiresort breitet sich oberhalb des Ortes Girdwood aus – nur rund 60 Kilometer südlich der Hafenstadt Anchorage mit ihren 300.000 Einwohnern. Alyeska gehört dabei nicht nur zu den schneereichsten, sondern auch zu den am niedrigsten gelegenen Skigebieten der Welt mit einer Höhenlage zwischen 80 und 1.000 Metern. Bei jedem Schwung hat man das Meer im Blick.
Eine Großkabinenbahn führt vom Alyeska Resort hinauf zur Bergstation. Mehrere leistungsstarke Sessellifte erschließen ein Netz mit 70 Abfahrten sowie ein weitläufiges Terrain mit fantastischen Tiefschneeabfahrten. Ein Großteil davon ist so steil, dass selbst die Powderfreaks erst einmal ihren Puls in den Griff bekommen müssen, bevor sie sich auf Hänge wie „Christmas Chute” oder „Ruben’s Shoulder” begeben.
Wer den sanften Wintersport bevorzugt, kann direkt von Girdwood aus in gut gespurte Loipen einsteigen. Mit etwas Nervenkitzel verbunden ist eine Fahrt auf dem Gletscher im Hundeschlitten. Warm eingepackt, lässt man sich von Alaskan Huskies durch eine faszinierende Bergwelt ziehen und kann als Gäste-Musher auch erfahren, wie man selbst ein Hundegespann führt.
Ein Once-in-a-lifetime-Erlebnis dürfte auch eine Gletscherwanderung mitten in der Bergwelt sein. Zum Après-Ski oder bei schlechter Witterung empfiehlt sich das „Nordic Spa” des Alyeska Resorts. In einem riesigen Areal breiten sich mehrere Pools, Saunen und Relaxbereiche aus. Absolut fantastisch: Das Hotel erfreut sich nicht nur an viel Schnee – es liegt auch in einem der größten Regenwälder Nordamerikas. Mit etwas Glück lassen sich beim Relaxen sogar Polarlichter beobachten.
Autorin: Elisabeth Kapral
Als Juristin hat Elisabeth gelernt, exakt zu formulieren. Das kommt ihr jetzt zugute, wenn sie für travel4news schreibt. Worüber sie schreibt, weiß sie dabei ganz genau, denn sie hat bereits 108 der 193 in der UNO vertretenen Länder besucht – und viele von ihnen auch mehrfach.